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Wer war  Bertha von Suttner?

Die Waffen nieder

 

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Bertha Sophie Franziska, Freifrau von Suttner, wurde am 20 Juli 1843 als Tochter von Graf Franz Josef Kinski von Chinic und Tettau, einem pensionierten Feldmarschallsleutnant, und Sophia Wilhelmine von Körner zu Prag geboren.

Ihr Vater starb kurz vor ihrer Geburt. Bis zu ihrem 30. Lebensjahr reiste sie mit ihrer Mutter von Ort zu Ort.

Alle Versuche der Mutter, mit dem kleinen Vermögen, das der Vater hinterlassen hatte, auszukommen, schlugen fehl, so dass Bertha nun gezwungen war, für sich selbst aufzukommen.

Sie wurde Gouvernante im Hause von Suttner. As sich der jüngste Sohn, Arthur Gundaccar, in die junge Frau verliebte, musste sie das Haus verlassen. Als sie sich jedoch später in Wien wiedersahen, beschlossen sie zu heiraten. Nach ihrer Hochzeit am 12. Juni 1876 reisten sie neun Jahre lang quer durch Asien.

Ihre ersten Schreibversuche entstanden für ein Honorar von 20 Gulden für die Wiener Presse, für die bereits ihr Mann tätig war. Sie gilt als eine der ersten politischen Journalistinnen.

Mit Erlaubnis der Fürstin kehrt das Ehepaar 1885 auf den Landsitz der Suttners zurück. Bei einem Kongress in Berlin erfährt sie von der “International Peace and Arbitration Association”. Dieser Organisation widmete sie ihr erfolgreichstes Buch “Die Waffen Nieder”, das kurz vor Beginn des 1. Weltkriegs ca. 200.000 Mal verkauft wurde. 1891 gründete sie die Gesellschaft der Österreichischen Friedensfreunde. 1905 erhielt Bertha von Suttner den Friedensnobelpreis und folgte 1912 einer Einladung der Vereinigten Staaten zu einer Vortragsreise. Sie starb am 21. Juni 1914 in Wien.

Bis zu ihrem Tod setzte sich Bertha von Suttner für den Frieden ein.