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Dr. Pingels pädagogisches Grundgesetz

auch bekannt als BGG (BERTHAS GRUNDGESETZ)     Stand 1.1.2001

§ 1 („HAT MAL EINER ´N BLATT FÜR MICH?)  Kein Schüler ist verpflichtet, Arbeitsmaterial mitzubringen.

§ 2 Wer zu spät kommt, erwirbt dadurch das Recht, den Unterricht nachhaltig zu stören! 

§ 3 Wer in der ersten  Stunde den Unterricht gestört hat, erwirbt dadurch das Recht, in der zweiten Stunde zu spät zu kommen. 

§ 4 Lehrer sind verpflichtet (besonders bei Sonnenschein), die Schüler vom Schulhof abzuholen, damit keine Sekunde kostbarer Freizeit verloren geht. 

§ 5 Der eigentliche Zweck von Unterricht besteht in der Abhaltung von Privatgesprächen. Dabei stört ein Lehrer. Nur wenn die Schüler fertig sind, kann der Unterricht beginnen. Das kann allerdings die ganze Stunde dauern. 

§ 6 Kramen und Einpacken sollten spätestens 20´vor Ende der Stunde beginnen. 

§ 7 Bevor ein Lehrer eine Aufgabe erklären kann, sollte ihm allgemeines Stöhnen die Sinnlosigkeit seines Tuns klarmachen (Erst jammern, dann erklären lassen). 

§ 8 Vertretungsunterricht heißt nur so, Unterricht ist gänzlich verboten. Erlaubt sind Spiele, möglichst knapp über dem Schwachsinnsgrad. Aber eigentlich sind nur private Gespräche erlaubt, und dies möglichst laut.
Der Weg zur Bude ist immer erlaubt. 

§ 9 Essen und Trinken ist immer erlaubt. Einen genügenden Vorrat an Softdrinks und Süßigkeiten mit einem Zuckeranteil, der sich in Richtung 100 % bewegt, sollte der Lehrer immer mit sich führen. 

§ 10 Ob ein Schüler 10 oder 10.000 Stunden am Bertha verbracht hat: es ist ihm nicht zuzumuten, seinen Hefter ohne vorherige Aufforderung herauszunehmen. 

§ 11 Jeder Schüler kann jederzeit aufstehen, um jedes noch so kleine Stück Papier in den Papierkorb zu werfen.  Dies ist die Belohnung dafür, dass er es nicht gleich auf den Boden schmeißt. 

§ 12 Zigarettenkippen sind glimmend auf den Boden zu werfen. Es gibt bezahlte Menschen dafür, die das aufsammeln müssen. 

§ 13 15 Minuten vor Ende der Stunde rottet man sich an der Tür zusammen, um das Klingeln nicht zu verpassen 

§ 14 Gähnen ist nur ohne Hand vor den Mund gestattet. Es sollte reichlich verwendet werden, denn ein Grundrecht ist es, sich nach intensivem Nachtleben in der Schule auszuschlafen. 

§ 15 Zum Aufbau der eigenen Persönlichkeit gehört es, Lehrer, die man nicht mehr im Unterricht hat, nicht mehr zu grüßen. 

§ 16 Wer ein Auto besitzt, erwirbt dadurch das Recht, morgens regelmäßig zu spät zu kommen. Vorhaltungen des Lehrers, rechtzeitig loszufahren (wie er, der Lehrer, auch), sind als pädagogische Entgleisungen zu brandmarken. 

§ 17 Im Zuge des globalen EDUTAINMENTS werden die Schulen jetzt  umbenannt (DONALD-DUCK-G.), THOMAS-GOTTSCHALK-G.) 

§ 18 Jeder Schüler hat in jeder Stunde jederzeit das Recht, jedem Lehrer klarzumachen, dass Unterricht nur eine Störung des Privat- oder Arbeitslebens (Job im CentrO) ist. Dies kann durch geeignete Sätze geschehen wie etwa: Könnwer Spiele machen, heute machenwer nix, warum fehlnsenich, dürfmernachhausegehn, letzte Stunde fällt aus, könnwernichdraußenunterrichtmachen oder Hitzefrei ab 18 Grad. Zweimal im  Jahr empfiehlt sich eine Demonstration in der Stadt gegen Unterrichtsausfall; dabei fällt dann schön viel Unterricht aus. 

§ 19 Wichtig für ABITURIENTEN: Rechtzeitig vom Arbeitgeber im CentrO die Genehmigung einholen, am Abitur teilnehmen zu dürfen. 

§20 Grundregeln, wenn ein Lehrer den Raum betritt: Lärm verdoppeln, Essen und Getränke auspacken,  Arbeitssachen wegpacken.