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Sieger im DFB-Talentcup 2006

 Erfolgreiches Jahr für Berthas Fußballer

 Oberhausen

Sehr spannend verlief der Wettbewerb im DFB-Talentcup in Oberhausen am 5.4.2006. In beiden Entscheidungsspielen, Jungen und Mädchen, setzte sich das Bertha durch und fuhr mit zwei Mannschaften zum Landesfinale am 26.4. nach Düsseldorf. Vor allem mit den Jungen hatte (mal wieder) keiner gerechnet. Photos: Mädchen Jungen

 Düsseldorf

In Düsseldorf trafen jeweils 30 Mannschaften aus ganz Nordrhein-Westfalen zusammen.
Die Jungen starteten nervös, wurden aber immer besser, sodass ein 20. Platz heraussprang. Photos

 Die Mädchen hatten beim Landesfinale 2005 in Kaiserau (unter der Betreuung von Sportlehrerin Marion Cieplik) einen guten 11. Platz belegt und waren sehr gespannt, ob es diesmal dazu reichen würde.
 Klar war vorher, dass aus NRW zwei Mannschaften zum Bundesfinale fahren würden.
Die Siegerehrung war ungeheuer spannend, denn man fing von hinten an und der Sieger kam zum Schluss.
 Als der Name „Bertha-von-Suttner“ bis zum dritten Platz noch nicht gefallen war, gab es den ersten Jubel, denn damit war klar, dass die Mädchen auf jeden Fall zum Bundesfinale nach Berlin fahren würden.

Vollends aus dem Häuschen waren die Mädchen, die Jungen und die mitgereisten Eltern, als das Bertha als Sieger feststand  (und das, wie sich herausstellte, mit ungewöhnlich großem Vorsprung).
Holger Fach nahm die Siegehrung vor, es gab Bälle, Trikots und Rucksäcke als Belohnung.
Die Mädchen tanzten auf dem Rasen.   Photos

 Berlin

Das Bundesfinale fand vom 9.-12.5. in Berlin auf dem Hockeyplatz am Olympiastadion statt.
Bei herrlichem Wetter gab es zwei Tage gute Stimmung und hervorragenden Fußball.
Besonders beeindruckten insgesamt die Mädchenmannschaften, die einmal mehr zeigten, wie richtig es ist, in Deutschland den Mädchen- und Frauenfußball so stark zu fördern.
ewundert wurde die U17- Mädchennationalmannschaft, die unter Tina Theune-Meyer ein tolles Fußballballett auf den Rasen zauberte.
Das Bertha-Team war bei den technischen Übungen nicht so in Form wie gewohnt; Wind und Nervosität machten ihnen zu schaffen.
Die Spiele gegen andere Mannschaften aber wurden bravourös bewältigt (5 Siege, eine Niederlage, ein Unentschieden).

Der 9. Platz ist ein hervorragendes Ergebnis, das ein klein wenig an die großen Erfolge der Basketballmädchen unter Dieter Brauner in früheren Tagen erinnert.    Photos

Eine Besonderheit sei noch erwähnt: der DFB hatte bestimmt, dass jede Mannschaft ein WM-Team der Fußball-WM 2006 repräsentieren sollte. In den jeweiligen Trikots wurde dann auch gespielt. Diese Trikots konnten verändert werden, aber nur 2 Mannschaften machten davon Gebrauch, darunter das „Bertha“. Da  es Deutschland repräsentierte,  wurden die Rückseiten der Trikots mit den Namen von Nationalspielern bedruckt, sodass „Bertha Poldi, Bertha Schweini, Bertha Kuranyi, Bertha Asamoah und Bertha Owomoyela“ aufliefen: ein ausgesprochen beliebtes Motiv für viele Photoapparate und Filmkameras. Nur Coach Jochen Hensel lehnte es ab, als „Bertha Klinsmann“ aufzutreten (mangels Professionalität und Entlohnung).

 (J. Hensel)