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Chemie-Forschungsprojekt

Eine Folge von PISA - Das Forschungsprojekt in der Chemie

In diesem Schuljahr wird unsere Schule mit der Universität Duisburg-Essen zusammenarbeiten, denn alle 10er Klassen und zwei 11er Grundkurse werden in ihrem Chemieunterricht bei Frau Elfes und Herrn Siebert an einer Studie teilnehmen, die im Rahmen des bundesweiten Schwerpunktprogramms "Bildungsqualität von Schule - BiQua", das in Folge der Diskussionen über die PISA-Studie entworfen wurde, gefördert wird.
Ziel dieses Forschungsprojektes ist es, Schülerinnen und Schülern Lernstrategien zu vermitteln, die sie zur aktiven Verarbeitung des Lernstoffs anregen. Dabei sollen diese Strategien die Verstehens- und Behaltensleistung beim Lernen aus Texten fördern, was bei einer Ausrichtung des Unterrichts auf diese Strategien langfristig dazu führen soll, den Wissenserwerb zu erleichtern und zu steigern.

Das Bertha-von-Suttner-Gymnasium gehört nun zu einer Gruppe von 7 Schulen in NRW, in denen die Wirksamkeit dieser Strategien im ersten Halbjahr wissenschaftlich überprüft wird.
Alle Schülerinnen und Schüler der teilnehmenden Klassen und Kurse werden in den ersten Schulwochen von Mitarbeitern der Universität befragt und getestet, selbstverständlich anonym unter Wahrung des Datenschutzes.

Nun wurden die Klassen 10 b und 10 c sowie ein Grundkurs der Stufe 11 per Los dazu bestimmt, ein besonderes Training zu erhalten. Die Chemielehrer Frau Elfes und Herr Siebert werden nun nur in diesen Klassen den Unterricht so gestalten, dass die Schülerinnen und Schüler hinreichend Gelegenheit haben, die trainierten Lernstrategien anzuwenden.
In den Klassen 10 a und 10 d bzw. in dem anderen Grundkurs der 11 läuft der Unterricht "so wie immer" ab.

Zum Ende des Halbjahres wird nun anhand einer wiederholten Befragung und Testung aller Schülerinnen und Schüler untersucht, ob die angewandten Strategien erfolgreich waren. Bei einem erfolgreichen Training müssten ja die Trainingsklassen (also mit Lernstrategie) sichtbar besser abschneiden als die Kontrollklassen (ohne Lernstrategie).

Die Universität unterstützt unsere Schule mit den benötigten Materialien und einer kontinuierlichen Begleitung während des Halbjahres, auch wurde Herr Siebert in einer entsprechenden Fortbildungsmaßnahme entsprechend geschult.

Sollten sich die erprobten Strategien als erfolgreich erweisen, werden sie in Zukunft sicherlich nicht nur den Chemieunterricht am Bertha bereichern.

Lassen wir uns also überraschen! (A. Siebert)

SchülerInnen der 11 mit Frau Rebecca Allhoff, studentische Hilfskraft an der Uni Essen